Institute of Culinary Art: Hoher Besuch beim ICA-Netzwerktreffen am Fuße der Alpen

Institute of Culinary Art: Hoher Besuch beim ICA-Netzwerktreffen am Fuße der Alpen

19. ICA-Netzwerktreffen im Sonnenalp Resort

19. ICA-Netzwerktreffen im Sonnenalp Resort

Das Allgäuer Fünf-Sterne-Resort Sonnenalp bietet Erholung auf höchstem Niveau. Dieses Umfeld der Ruhe als Basis für ein Netzwerktreffen empfand das Präsidium des Institute of Culinary Art als optimal und kombinierte so die Ruhe der Umgebung des Hotels mit der perfekten Gastlichkeit des Hauses als Basis für höchstmögliche Konzentration für die wichtigen Themen der Branche.

Nicht alleine deshalb war das Präsidium des Institute of Culinary Art begeistert von dem Ort. Die Sonnenalp bot mit ihrer Philosophie „Gute Mitarbeiter für zufriedene Gäste“ und einem Management zielgerichteter Aus- und Weiterbildung genau den richtigen Rahmen für eine Tagung rund um das Thema Bildung im Food Service Markt.

Die Redner und Themen des Tages

Wieder war die Agenda für das Treffen prall gefüllt. Sie umfasste ein weiteres Mal die wichtigen und aktuellen Felder rund um die Probleme der Branche und zeigte die notwendigen Änderungen zum Erhalt der Zukunftsfähigkeit.

Carlo Caldi, CSO der Autobahn Tank & Rast GmbH und ICA Vizepräsident, stellte die Visionen des Präsidiums vor und zeigte die wesentlichen Schritte für die weitere internationale Expansion des ICA. Für ihn ist wichtig, dass das ICA als Netzwerk wächst, um seine Bedeutung – und damit den Nutzen für jeden Einzelnen – weiter auf höchstem Niveau zu halten. Seine eindeutige Botschaft war, dass das ICA noch lange nicht an seine Grenzen gestoßen ist.

Jürgen Thamm, Vorsitzender der Geschäftsführung bei der Compass Group, unterstrich dies und beschrieb die große Notwendigkeit, die Foodservice Branche attraktiver für Akademiker zu machen. Diese bezieht unsere Branche  Stand heute nicht – oder nur selten – bei ihrer Berufsentscheidung mit ein. In diesem Zusammenhang wurde die Kooperation mit der WHU – Otto Beisheim School of Management – bekanntgegeben. Ziel der Kooperation ist es, mit einem „Advanced Program in Foodservice“ zukünftig gemeinsam mit dem ICA Spitzenführungskräfte und Absolventen des ICA die Qualifikation zum MBA Studium zu ermöglichen.

Um das Bild der Möglichkeiten noch fokussierter darzustellen, präsentierte Karen Hoyndorf, Geschäftsführerin Personal bei der Compass Group, die große Bandbreite der Bildungsmöglichkeiten der Academy des ICA. Mit realen Beispielen zeigte sie, dass das Weiterbildungsangebot sich speziell an talentierte Führungskräfte richtet und diesen eine Ausbildung vom Nachwuchstalent bis zum Top Manager bietet.

Weitere Möglichkeiten, das ICA zu nutzen, stellte Klaus Leschmann vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) vor. Das KIT hatte vor kurzem sein neues Casino eröffnet. Um einen reibungslosen Start zu gewährleisten, wurden Mitarbeiter des KIT mit den Lehrgängen des ICA auf deren neuen, beruflichen Herausforderungen vorbereitet. Bernd Trum, Leiter der ICA Frontcooking Academy, begleitete das Team mit seinen Erfahrungen bis zur erfolgreichen Eröffnung. Klaus Leschmann dankte dem ICA für die maßgebliche Unterstützung.

Die ICA Academy und der Arbeitsmarkt

Yvonne Schulten, Bereichsleiterin der ICA Academy, stellte die IHK-Zertifikatslehrgänge vom Prozessmanager bis zum Foodservice Manager vor und bewies, dass die Academy zur führenden Instanz in der Weiterbildung der Gastronomie geworden ist – ein durchgängiger Weg vom Talent zum Manager. Die neuen Möglichkeiten bieten den Absolventen der Foodservice Management Academy jetzt noch mehr Möglichkeiten der Etablierung in dem ständig wachsenden Markt.

Der aktuelle Arbeitsmarkt war auch ein großes Thema auf dem Netzwerktreffen. Insbesondere ging es um den Umgang mit Stolpersteinen, die einem im Laufe der Karriere begegnen. In der Gesprächsrunde, die von den Skisport-Legenden Rosi Mittermaier und Christian Neureuther geleitet wurde, ging es um den Umgang mit Erfolg und Niederlagen. Ein Thema, das Profisportler tagtäglich betrifft.

Pierre Nierhaus, Trendexperte und Spezialist in der Foodservice und Hospitality Industrie, stellte die gegenwärtigen Trends und Innovationen im internationalen Gastronomie-Markt vor. Ergänzend dazu verriet der Internationalisierungsexperte Sergey Frank sein Erfolgs-Knowhow für internationale Geschäfte.

Hochkarätige Key Note Speaker

Zum krönenden Abschluss wurde das Treffen hochkarätig politisch. Die Key Note Speaker widmeten sich Europa und der Europäischen Union. Die Bedeutung des ICA Netzwerkes auch auf der politischen Bühne beweist sich eindrucksvoll an dem Interesse international gefragter Experten, die der Einladung von Gerhard Bruder ins Allgäu gefolgt sind.

Günther H. Oettinger kam in seiner Eigenschaft als Vizepräsident der Europäischen Kommission und war gleichzeitig Schirmherr der Veranstaltung. Mit seinem Wissen über die Abläufe und Hintergründe in Berlin, Brüssel und Straßburg konnte er den Unternehmern und Managern des ICA Netzwerks die Bedeutung Deutschlands in Europa und der Welt plastisch darstellen und die Möglichkeiten für die Wirtschaft aufzeigen. Gleichzeitig appellierte er mit seinen Fakten und Visionen an jeden Einzelnen, das Thema Europa täglich aktiv mitzugestalten und die Bedeutung Deutschlands im europäischen Konstrukt immer wieder ganz oben zu halten.

Europa war auch das Thema von Prof. Dr. Dr. Franz Josef Radermacher, Vorstand des Forschungsinstituts für angewandte Wissensverarbeitung, Präsident des Senats der Wirtschaft und ICA Schirmherr. Bereits zum dritten Mal war das Mitglied des Club of Rome beim ICA Netzwerktreffen zu Gast und gab den Teilnehmern viele Denkanstöße mit auf den Weg. „Europa, Deutschland und unsere Regionen – was kommt auf uns zu?“ lautete sein eindringlicher Vortrag – verbunden mit dem Appel, das eigene Denken und Handeln immer wieder zu hinterfragen.