Geschichten erzählen, die gehört werden

Geschichten erzählen, die gehört werden

Wir erzählen Geschichten. Geschichte, die gelesen und weitererzählt werden. Das ist unser Job. Diese Geschichten teilen wir in erster Linie mit Journalisten – und die wiederum mit der Zielgruppe unserer Kunden. Das ist gut. Damit wir einen guten Job für unsere Kunden machen, müssen wir die Bedürfnisse und Anforderungen der Journalisten kennen und sowohl den richtigen Ton für sie als auch für ihre Leser finden. Das machen wir nun seit mehr als 17 Jahren bei High Food.

Bevorzugt: Der persönliche Kontakt

Geschichten erzählen, gehört werdenDie Kommunikationsplattform Mynewsdesk hat 2.000 Journalisten weltweit zu ihrem beruflichen Alltag befragt. Die Ergebnisse sind eindeutig: Obwohl die befragten Journalisten über eine große Auswahl an Kommunikationskanälen verfügen, bevorzugen sie immer noch persönliche Kontakte und Pressemitteilungen als Quelle für ihre Geschichten. Sie verwenden lieber Informationen “aus erster Hand”, die meistens über persönliche Kontakte geliefert werden. Neun von zehn Journalisten setzen weiterhin auf Pressemitteilungen als eine wichtige Informationsquelle für ihre Arbeit. Digitale Dienste wie zum Beispiel RSS-Feeds, Google Alerts, Chat-Foren und Unternehmenswebseiten haben in der Befragung am schlechtesten abgeschnitten.

In Deutschland nutzen 96 Prozent der Journalisten Pressemitteilungen als Informationsquelle.

Top 5 der journalistischen Bezugsquellen

Persönliche Kontakte

Pressemitteilungen via E-Mail

Social Media

Suchmaschinen

Empfehlungen

Die Glaubwürdigkeit entscheidet

Ein maßgebender Faktor dafür, ob sich ein Journalist für ein Thema interessiert, ist die Glaubwürdigkeit der Person oder des Unternehmens, die die Story erzählen. Fast alle Journalisten nennen die Glaubwürdigkeit der Quelle als entscheidenden Faktor dafür, ob sie über eine Geschichte berichten. Ihre zweitwichtigste Priorität ist, “ob es die Möglichkeit für O-Töne oder Interviews von Meinungsführern gibt”. Der letzte Faktor ist die “Verfügbarkeit” von unterstützenden Web-Materialien wie zum Beispiel Videos oder Bildern”. Die Möglichkeit, O-Töne oder ein Interview mit Meinungsführern zu bekommen spielt ebenfalls eine sehr wichtige Rolle.

Kann eigentlich jeder Journalist sein?

Was macht eine Person zum Journalisten? Kann sich ein Blogger auch Journalist nennen? Muss man als Journalist einem Berufsverband beitreten? Und: Ist die journalistische Ausbildung entscheidend? Egal aus welchem Land die Befragten kommen, sie sind alle der gleichen Meinung: Journalist ist jemand, der a.) mit Content arbeitet, b.) Objektivität anstrebt, c.) Geschichten erzählt, und d.) ein Publikum hat.

Ein Blogger kann manchmal als Journalist betrachtet werden, so die Meinung von 58 Prozent der Befragten. 54 Prozent sagen, dass jemand, der Content für eine Marke produziert, auch als Journalist gelten kann. In den meisten Ländern sind die Studienteilnehmer davon überzeugt, dass die Mitgliedschaft in einem Berufsverband kein Muss ist.

Journalisten publizieren durchschnittlich auf drei Plattformen

Journalistische BezugsquellenPrintmedien sind immer noch die beliebteste Informationsquelle für Nachrichten, gefolgt von Web-Nachrichtenportalen (Platz 2), Facebook (Platz 3) und Twitter (Platz 4). Nur 3 Prozent der Befragten nutzen Snapchat und Periscope. LinkedIn und YouTube hingegen werden von 15 Prozent genutzt. Während die Nutzung von LinkedIn in Großbritannien wächst, sind deutsche und norwegische Journalisten keine Fans von diesem Medium – dort haben nur 7 Prozent der Befragten überhaupt ein LinkedIn-Profil.

Nicht alle Journalisten sind mit der ständig wachsenden Anzahl von Informationsplattformen zufrieden: „Vor fünf Jahren hat keiner von mir erwartet, zwei Mal täglich, sieben Tage in der Woche zu twittern, kontinuierlich auf Facebook zu posten, selber Videos und Bilder zu produzieren und gleichzeitig ein Auge auf die Echtzeitanalyse meiner eigenen Timeline-Aktivität, sowie der meiner Kollegen zu werfen“, kommentiert ein Reporter aus den USA. In diesem Bereich existieren aber große Länderunterschiede. Während nur 30 Prozent der befragten Journalisten in den nordischen Ländern und Deutschland auf Twitter sind, arbeiten in Großbritannien und in den USA ganze 66 Prozent ihrer Kollegen damit. In Deutschland werden Xing und LinkedIn von nur 12 Prozent der Medienschaffenden verwendet.

Frust-Faktoren der Journalisten

Die größte Herausforderung eines Journalisten ist: Die fehlende Zeit. Aktuell wird die Situation zusätzlich verschärft – durch neue, multimediale Aufgaben. Journalisten betreuen im Durchschnitt
drei verschiedene Plattformen und diese Multimedia-Strategie frisst einfach ihre Zeit. Zeitmangel könnte mit ein Grund sein, warum sich auch die Nachrichten an sich geändert haben. Sie sind kürzer und visueller geworden. Das Smartphone ist zur wichtigsten Plattform für den Konsum von News geworden. Das beeinflusst natürlich das Layout und die Länge des Contents.

Relevanz (oder Tragweite) ist einer der fünf wichtigsten Nachrichtenfaktoren: Zeit, Tragweite, Nähe, Prominenz und Identifikation. Der in der Befragung festgestellte journalistische Frust aufgrund fehlender Relevanz von interessanten Themen ist daher alarmierend und sollte ein Ansatzpunkt für weitere Untersuchungen sein.

Top 5 der journalistischen Frust-Faktoren:

Zeitmangel

Mangelnde Relevanz der Themen

Keine Bilder und/oder Videos

Kompetenzschwäche

Führungsschwäche

Das ausführliche Whitepaper zu den Trends im Journalismus kann hier heruntergeladen werden:

Mynewsdesk - Trends im Journalismus