Institute of Culinary Art: Heiko Antoniewicz ist neuer Ehrenpräsident

Institute of Culinary Art: Heiko Antoniewicz ist neuer Ehrenpräsident

Heiko Antoniewicz ist einer der ganz Großen in Deutschland, insbesondere wenn es um die Themen Food Pairing und Molekulare Küche geht. Bereits seit einiger Zeit ist er Mitglied im Institute of Culinary Art. Nun ist er in das Amt des Ehrenpräsidenten berufen worden.

Der Name Antoniewicz ist im deutschsprachigen Raum eng mit der Molekularküche verbunden. Mit seiner Kombination aus Tradition und Technologie hat er Natürlichkeit und Naturwissenschaft in Einklang gebracht. Sowohl Stickstoffflasche als auch Sous-Vide-Garer hat er immer im Gepäck – sich selbst bezeichnet er als einen Koch, der Wurzeln und Flügel hat.

Er nutzt die Erkenntnisse der klassischen und molekularen Kochkunst auf der Basis der besten Grundprodukte, der neuesten Technik und kombiniert diese mit handwerklichem und gastronomischem Know-How. Liebe, Leidenschaft und Kreativität sind für ihn in der Kulinarik bedeutende Wahrzeichen.

Nach seiner Ausbildung im Dortmunder Lennhof wechselte Heiko Antoniewicz nach Aachen zu Gerhard Gartner ins Gala. Seine nächste Station war das Residence in Essen. Dort arbeitete er als stellvertretender Küchenchef unter Berthold Bühler. 1992 startete er als Mitinhaber den Tafelservice Art Manger, dem 2000 das Restaurant Art Manger folgte. Mit dem Restaurant erkochte er schon im zweiten Jahr den ersten Michelin Stern. 2004 wechselte er als Küchendirektor zum Frankfurter Caterer Kofler & Company und wurde mit ihm zweimal als Caterer des Jahres ausgezeichnet. Ab 2008 ist er Geschäftsführer der Antoniewicz GmbH, deren Schwerpunkte auf Gastroconsulting und Catering liegen.

 ICA und Antoniewicz

Institute of Culinary Art: Heiko Antoniewicz ist neuer Ehrenpräsident

Institute of Culinary Art: Heiko Antoniewicz ist neuer Ehrenpräsident

Heiko Antoniewicz ist sich der Ehre bewusst, die ihm von dem Food Service Netzwerk aufgegeben wurde. Er wird die Zeit der Ehrenpräsidentschaft nutzen, um sein Anliegen, die Ausbildung des Nachwuchses auf moderne und dabei doch breite Füße zu stellen, ohne dabei die Tradition dieses klassisch schönen Berufs aus den Augen zu lassen, weiter voran zu bringen.

„Wir alle wissen“, so Antoniewicz, „dass unsere Branche sowohl in den Küchen als auch an der Front bei den Gästen fast ausschließlich von den Mitarbeitern lebt. Wir brauchen schon heute, vor allem aber in den kommenden Jahren, gut ausgebildete, motivierte und qualifizierte Mitarbeiter. Es ist unsere gemeinsame Aufgabe, die Zukunft zu gestalten. Eine Zukunft, die gespannt sein lässt auf die Kreativität der jungen Köche. Ich hoffe, dass wir durch meine Ehrenpräsidentschaft in diesem Bereich viel erreichen können.“

Gerhard Bruder, Präsident des ICA, freut sich darüber, dass er Heiko Antoniewicz für das Amt begeistern konnte: „Für mich ist das Engagement von Heiko Antoniewicz ein Symbol, dass das ICA in allen Bereichen der Kochkunst Fuß gefasst hat und die Branche das Netzwerk angenommen hat.“

Autor Antoniewicz

 Seit 2006 veröffentlicht Heiko Antoniewicz die Ergebnisse seiner Neugier und Kreativität in gedruckter Form. Die Gastronomische Akademie Deutschland (GAD) zeichnete seinen Erstling „Finger Food“ mit einer Goldmedaille aus. Außerdem wurde das Buch in der Kategorie Innovation mit dem World Cookbook Award ausgezeichnet. Im Mai 2008 erschien mit „Verwegen Kochen“ (Silbermedaille der GAD) ein Kochbuch zum Thema Molekularküche, das er gemeinsam mit dem Journalisten Klaus Dahlbeck und dem Food Fotografen Ralf Müller realisierte. Mit „Molekulare Basics“ erschien eine Schritt-für-Schritt-Anleitung der wichtigsten Anwendungen der Molekularen Küche. 2010 veröffentlichte er das Brot-Kochbuch „Brot“, das beim World Cookbook Award als bestes Brotbackbuch ausgezeichnet wurde. 2011 erschien das Buch „Sous Vide“, ein Jahr später die englische Übersetzung „Cooking Sous Vide“, das sich ausschließlich mit diesem Themenbereich der Molekularen Küche beschäftigt. Sein neuestes Werk „Flavour Pairing“ ist gerade erschienen und zeigt Hintergründe und Rezepte von Aromen-Harmonien ausgewählter Produkte.

Über das Institute of Culinary Art:

Aufgrund der demographischen Entwicklung wird es zukünftig in der Food Service Branche einen Mangel an qualifizierten Fach- und Führungskräften geben. Zudem stehen Fachkräfte in Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung heute vor neuen Aufgaben, auf die im Rahmen der dualen Ausbildung nicht oder nur bedingt eingegangen wird.

Das Institute of Culinary Art hat es sich zum Ziel gesetzt, mit seiner Academy und dessen innovativen Weiterbildungsprogramm berufliche und unternehmerische Perspektiven zu vermitteln. Fachkräfte werden für die Anforderungen qualifiziert, Quereinsteiger und Nachwuchskräfte auf Führungsaufgaben vorbereitet.

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