Freaky Friday – Meinungsführer gesucht

Freaky Friday – so nennen wir unsere Gesprächsrunden rund um die Branche. Wir setzen uns mit den Machern und Vordenkern aus dem Foodservice zusammen. Köche, Einkäufer, Industrie, Händler, Küchenleiter, alle sind dabei.

Fit For Future, diese drei Worte kennzeichnen unser Herbstprogramm. In Anlehnung an den Gedanken, dass wir sicherlich alle recht einfältig geschaut hätten, wenn uns vor zwanzig Jahren jemand prophezeit hätte, dass es mal eine Zeit geben wird, in der Menschen zuhauf mit Pappkaffeebechern für fast acht Mark rumlaufen, es so was wie Milchreisgeschäfte geben wird und beim Bäcker das Hauptgeschäft aus belegten Brötchen für den Preis eines normalen Mittagstischs besteht, gehen wir diesen Schritt konsequent weiter.

Was passiert 2030? Wie sieht das Essverhalten aus, wie die Gastronomie, das Speiseangebot in der Firma und wie läuft der Handel und die Belieferung?

– Wohin steuert die ehemalige Kantine, heute Betriebsrestaurant? Wie werden die Öffnungszeiten sein, wie das Angebot. Delivery-Service bei 24/7 Öffnungszeiten oder Self-Service?

– Das Altenheim geht von der Wiese in die Innenstadt. Die Kantine wird Buffets anbieten und es wird ein zusätzliches Verkaufsangebot geben, dass lange geöffnet ist. Ein Glas Wein anstatt der Schlaftablette. Wahrscheinlich oder Spinnerei?

– Im Krankenhaus wird aus Kiosk und Cafeteria ein Service-Centre aus Coffee-Shop, take-away, Post, Reinigungsannahme, er wird offen sein und Anlaufstelle für Patienten, Angehörige und Personal. Utopie oder jetzt schon denkbar?

– Die Schulverpflegung wird ihren Status als schützenswert und damit subventioniert verlieren. Was wird dann passieren? Kochen Großküchen für kleine Caterer vor, die die Verteilung übernehmen oder wird es eine Aktion der Eltern geben, die abwechselnd selbst kochen. Wie ist die ausreichende Versorgung gesichert, wenn Laien kochen?

– Die Hotellerie muss sich auf eine neue Generation von Gästen einstellen, die den Service gerne nutzen und bereit sind, dafür auch bei Geschäftsreisen in die eigene Tasche zu greifen. Was hat im Hotel ausgedient, was ist gut und was bleibt?

– Die Gastronomie wird weiblich. Die Frauen sind selbstbewusst und wissen es. Der Service in Restaurants ist oft noch auf die 70er und 80er Jahre ausgerichtet. Was muss sich ändern, um mithalten zu können?

Für sämtliche Runden suchen wir noch Teilnehmer. Die Gespräche finden in Hamburg statt, Termine nach Absprache. Die Gespräche werden journalistisch begleitet.